13. Heidelberger KrebsPatiententag: Strategien gegen Krebs PDF Drucken E-Mail
nct_logo.jpgPatienten fragen, Experten antworten: Der jährliche KrebsPatiententag des NCT hat sich inzwischen zu einer festen Institution in der Rhein-Neckar-Region entwickelt. Für die 13. Auflage am 1. April 2017 erwarten die Veranstalter wieder über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das Motto lautet in diesem Jahr: "Strategien gegen Krebs". Ärzte und Wissenschaftler stellen Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen bewährte und neue Konzepte in der Krebstherapie vor. Nach dem Vortragsprogramm am Vormittag können sich die Besucher in Expertenrunden mit Ärzten und Selbsthilfevertretern zu den spezifischen Krebserkrankungen austauschen. Der Heidelberger Oberbürgermeister Professor Eckart Würzner und der Krebsverband Baden-Württemberg sind Schirmherren der Veranstaltung. Die Teilnahme am KrebsPatiententag ist kostenlos.
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. "Zu unserem mittlerweile traditionellen KrebsPatiententag laden wir Krebspatientinnen und
-patienten, deren Angehörige und alle Interessierten ein, um die neuesten Entwicklungen in allen Bereichen der Krebstherapie vorzustellen", sagt Professor Dirk Jäger, Ärztlicher Direktor am NCT Heidelberg. Diesen neuen Ansätzen in der Onkologie widmet sich Jäger gleich im ersten Vortrag des 13. Heidelberger KrebsPatiententags am Samstag, 1. April um ca. 10:00 Uhr. Im Anschluss berichten die Professoren Jürgen Debus, Alexis Ulrich und Boris Radeleff über moderne Behandlungskonzepte der Strahlentherapie und Chirurgie.

Trotz Krebs sich möglichst viel Lebensqualität bewahren: Darum geht es in den Vorträgen ab 11:50 Uhr. Bei jeder Krebserkrankung kann sich eine ausgeprägte Form der Erschöpfung in Folge der Erkrankung oder auch der Therapie einstellen. Auf das was dann wichtig ist, geht Professor Michael Thomas ein. Der Spezialist für thorakale Onkologie berichtet über Strategien zum Umgang mit der Fatigue. Im Anschluss geben die Referenten Günter Kupke und Dr. Imad Maatouk Antworten auf Fragen zum Thema "Krebs und Sexualität": Warum kann Krebs die Sexualität beeinträchtigen? Wie können Betroffene damit umgehen? Ist es hilfreich, sich dazu mit anderen auszutauschen? Wo gibt es Informationen und Unterstützung?

Nach der Mittagspause berichten Spezialisten aus verschiedenen onkologischen Fachbereichen über neue Erkenntnisse. Vertieft werden können die Themen in den anschließenden Gesprächsrunden mit Ärzten, Beratungsdiensten und Vertretern der Selbsthilfegruppen. Insgesamt acht Themenbereiche erwarten die Besucher: 1. Brustkrebs und gynäkologische Tumoren; 2. Gastrointestinale (Speiseröhre, Magen, Darm) und neuroendokrine Tumoren; 3. Prostatakarzinom und urogenitale Tumoren; 4. Kopf-Hals- / thorakale Tumoren und Neuroonkologie; 5. Hautkrebs; 6. Leukämien, Lymphome und Multiples Myelom; 7. Sarkome, Knochen- und Weichteiltumoren, CUP; 8. Beratungsdienste des NCT.

Im Foyer des Vortragssaals laden Stände der Selbsthilfegruppen und Organisationen rund um das Thema Krebs sowie der Krebsinformationsdienst des DKFZ zum Austausch ein.

Auch 2017 haben Heidelbergs Oberbürgermeister Professor Eckart Würzner und der Krebsverband Baden-Württemberg die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen. "Ich danke dem NCT für das informative Angebot und kann jedem Bürger nur empfehlen am 1. April vorbeizuschauen", sagt Würzner.  

Anmeldung
Teilnehmer werden gebeten, sich namentlich anzumelden, entweder online unter www.nct-heidelberg.de/anmeldung , per E-Mail an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können . Die Teilnahme am Patiententag ist kostenlos. Für Getränke und Speisen in den Pausen ist gesorgt.
Anmeldeschluss ist der 30.März 2017. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Rückantworten gibt es nur, wenn die Teilnehmerzahl überschritten ist.
 
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