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Ostafrika Kunst aus der Slg. Guido Ast
Kunst im Schlossgarten
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Ostafrika Kunst aus der Slg. Guido Ast, Sonntag, den 14. Mai bis Sonntag, 9. Juli 2006, Bettendorffsche Galerie, Im Schlossgarten, 69181 Leimen-Gauangelloch (Plan) |
Seit Mitte Mai ist in der Bettendorffschen Galerie „Im Schlossgarten“ zu Gauangelloch eine neue Ausstellung zu sehen. Für die zweite Ausstellung dieses Jahres haben die Galeristinnen Vera Wisseler und Beatrix Schmitt-Altmann gemeinsam mit dem Heidelberger Sammler und Spezialisten für afrikanische Kunst Guido Ast eine interessante Auswahl von Arbeiten ostafrikanischer Künstler zusammengestellt. Etablierte Meister wie Jak Katarikawe und Joel Oswaggo sind neben neuen kenianischen Stars vertreten, die mit Künstlernamen wie Bertiers und Cartoon signieren, aber auch jüngere Newcomers sind kennenzulernen. Insgesamt werden ca. 50 Arbeiten von 20 Künstlern präsentiert.
Bertiers ist 1. Preisträger eines in Nairobi vom Goethe-Institut mit der „Alliance Francaise“ kürzlich ausgeschriebenen Wettbewerbs unter 150 kenianischen Künstlern. Sein erster Preis ist eine Deutschland- und Frankreich- Reise, die ihm erstmals ermöglicht Kenia zu verlassen um Europa zu sehen uns zu erleben.. Bertiers, ein ehemaliger Schildermaler und hart arbeitender Autodidakt, wird mit 10 seiner Arbeiten vertreten sein, die eine witzig-ironische Sicht kenianischer und internationaler Ereignisse lebhaft illustrieren. Daneben auch Joseph Cartoon, der den Umschlag des noch aktuellen Paperbacks der Afrika-Kunst Expertin Dr. Sidney l. Kasfir „Contemporary African Art“ schmückt. Cartoon ist mit einem Dutzend Arbeiten präsent, die allesamt gekauft werden können.
Erleben Sie eine Vielfalt bekannter ostafrikanischer Künstler, wie Shine Tani, Martin Kamuyu, Kivuthia Mbuno, Patrik Mukabi, Samuel Githui, um nur einige zu nennen. Ein schöner Querschnitt von attraktiven Arbeiten, die Guido Ast, langjähriger GTZ-Stadtentwicklungsplaner und Regierungsberater, von 1976 bis 82 Dozent an der Universität Nairobi, zusammengetragen hat. Herr Ast, gebürtiger Heidelberger der weiterhin in Nairobi lebt, hat in die Ausstellung eingeführt und steht auf Anfrage Besuchern für ausführliche Erläuterungen der Kunstszene Ostafrikas zur Verfügung. |